[23.07.2017 | Kein Kommentar]

TOP 17 – Bürgerversicherung für ein gerechtes Gesundheitssystem einführen

Dazu sagt die gesundheitspolitische Sprecherin der Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen,

Marret Bohn:

Die gesetzliche Krankenversicherung ist eine der wirklich großen Errungenschaften unseres Sozialstaates. Wir haben eine gute medizinische Versorgung in unserem Land, eine der besten der Welt.

Ziel der Krankenversicherung ist, die Gesundheit der Versicherten zu erhalten und wiederherzustellen. Aber die aktuelle Entwicklung in der Krankenversicherung ist aus dem Ruder gelaufen. Das liegt vor allem an der übermäßigen Belastung der Versicherten: Zuzahlungen, Eigenbeteiligungen, Zusatzbeiträge.

Lange Zeit hatten wir in der Krankenversicherung eine faire Aufteilung der Beiträge zwischen ArbeitgeberInnen und ArbeitnehmerInnen. Jeweils zur Hälfte zahlten beide Seiten die Beiträge zur Gesetzlichen Krankenversicherung. Ein solidarisches und gerechtes System, das gut funktioniert hat. Weiterlesen »

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[03.06.2017 | Kein Kommentar]

Zum heutigen (12. Mai 2017) internationalen Tag der Pflege sagt die gesundheits- und pflegepolitische Sprecherin der Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Marret Bohn:

Pflegekräfte haben unsere höchste Anerkennung für ihren täglichen Einsatz verdient. Das gilt jeden Tag, nicht nur am Tag der Pflege.

Deshalb fordern wir Grüne in unserem Wahlprogramm einheitliche Standards bei der Personalbemessung und eine konsequente Umsetzung des Arbeitsschutzes für Pflegekräfte.

Dem eklatanten Mangel an Fachkräften wollen wir mit dem Ausbau der Ausbildungskapazitäten entgegenwirken. Dafür haben wir bereits 900 zusätzliche Ausbildungsplätze in der Pflege geschaffen. Unser Ziel ist ein weiterer bedarfsgerechter Ausbau.

Die von der großen Koalition geplante generalistische Pflegeberufreform lehnen wir ab. Stattdessen wollen wir eine integrative Pflegeausbildung.

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[08.05.2017 | Kein Kommentar]

Zur Debatte um die Landarztquote sagt die gesundheitspolitische Sprecherin der Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Marret Bohn:

Wir Grüne wollen bundesweit 1000 zusätzliche Medizinstudienplätze schaffen. Zurzeit gehen immer noch tausende talentierter junger Menschen bei der Studienplatzvergabe leer aus. Und das, obwohl wir sie dringend brauchen – als LandärztInnen und als ÄrztInnen von morgen in den Kliniken.

Bereits heute ist ein Mangel an ÄrztInnen im ländlichen Raum deutlich und wird in den nächsten Jahren noch dramatisch zunehmen. Deswegen ist es richtig, jetzt zu handeln. Ob dieses Problem durch eine Landarztquote erfolgreich gelöst werden könnte, steht in den Sternen.

Unser Vorschlag, die Anzahl der Medizinstudienplätze zu erhöhen, ist ein zielgerichtetes Mittel gegen den Mangel an LandärztInnen. Nach einem erfolgreichen Studium haben diese jungen Menschen eine hervorragende Perspektive, einen Arbeitsplatz zu finden.

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[26.03.2017 | Kein Kommentar]

Es gilt das gesprochene Wort!

TOP 51 – Ambulante Schmerztherapie

Dazu sagt die sozialpolitische Sprecherin der

Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, Marret Bohn:

Sehr geehrte Damen  und Herren,

Schmerz ist ein Warnsignal unseres Körpers: Für eine Erkrankung, eine Verletzung oder eine falsche Bewegung.

Was aber, wenn das körpereigene Warnsystem auf Dauerbetrieb schaltet? Wenn es Schmerz, aber keine akute Schmerzreizung gibt? Wenn der Schmerz kein akutes Symptom ist? Dann ist der Schmerz chronisch und selbst zur Krankheit geworden.

Viele Menschen leiden täglich Schmerzen, obwohl akute Auslöser zu fehlen scheinen. Etwa 15 Millionen Deutsche leiden unter chronischen Schmerzen. Sie ertragen häufig Tag und Nacht Qualen, obwohl akut weder eine Verletzung, noch eine Krankheit vorliegt. Oft dauert es viele Jahre, bis sie eine medizinische Behandlung Arzt erhalten, die ihnen tatsächlich helfen kann.

Für die erfolgreiche Therapie chronischer Schmerzen sind besondere Qualifikationen erforderlich. Forschung und Wissenschaft machen große Fortschritte, aber sie müssen in kompetente Behandlung einfließen. Zentral für Menschen, die unter chronischen Schmerzen leiden ist, dass sie an die richtige SpezialistIn geraten. Damit kommen wir zum Kern der vorliegenden Anträge. Weiterlesen »