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[09.03.2017 | Kein Kommentar]

Zum Internationalen Frauentag am 8. März 2017 sagt die frauenpolitische Sprecherin der Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Marret Bohn:

Den Internationalen Frauentag gibt es seit mehr als 100 Jahren. In dieser Zeit ist viel erreicht worden, aber es liegt noch ein weiter Weg vor uns.

Besonders bei der Bezahlung bleiben Frauen nach wie vor trotz guter Bildungsabschlüsse zurück und sind überdurchschnittlich häufig von Altersarmut betroffen. Das wollen wir Grüne ändern.

Sorge bereiten uns Grünen die aktuellen Entwicklungen in der Gesellschaft. Sexismus und überholte Rollenbilder scheinen sich auf der politischen Bühne wieder breit zu machen. Diesen Entwicklungen müssen wir geschlossen entgegen treten. Deshalb unterstützen wir den „Women‘s March“ am morgigen Frauentag in Kiel und überall.

Wir Grüne kämpfen weiter für Gerechtigkeit und Chancengleichheit von Frauen und Männern – in der Ausbildung, auf dem Arbeitsmarkt, in der Gesellschaft. Wir streiten für gleichen Lohn bei gleicher Arbeit, für eine bedarfsgerechte, familienfreundliche Kinderbetreuung und flexiblere Arbeitszeitmodelle.


[09.03.2017 | Kein Kommentar]

Zum heute (6. März 2017) beschlossenen Abschlussbericht des 1. Parlamentarischen Untersuchungsausschusses der 18. Wahlperiode des Schleswig-Holsteinischen Landtags sagt die Obfrau und sozialpolitische Sprecherin der Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Marret Bohn:

Der Parlamentarische Untersuchungsausschuss hat sich in seinen 62 Sitzungen intensiv und kritisch mit den Vorkommnissen in den Einrichtungen des Friesenhofes auseinandergesetzt.

Für uns Grüne steht fest: Kinder und Jugendliche müssen vor Einrichtungen wie dem Friesenhof, deren Konzepte auf Druck und Zwang begründet sind, geschützt werden. Pädagogische Konzepte dieser Art lehnen wir ausdrücklich ab. Das, was wir über die Vorkommnisse im Friesenhof gehört haben, darf sich nicht wiederholen.

Die Personelle Ausstattung der Einrichtungen und der Heimaufsicht ist wichtig für eine gute pädagogische Arbeit im Sinne der Kinder und Jugendlichen. Die Einrichtung der Ombudsstelle hat sich bewährt – Kinder und Jugendliche in Einrichtungen brauchen eine Anlaufstelle, die sie unterstützt und berät.

Der von uns geforderte „Einrichtungs-TÜV“ kann nur auf Bundesebene im Rahmen der von der großen Koalition angekündigten Reform der Kinder- und Jugendhilfe erreicht werden. Wir fordern die Bundesregierung auf, die Diskussion über anlassunabhängige, unangekündigte Kontrollen aufzugreifen und umzusetzen. Weiterlesen »


[09.03.2017 | Kein Kommentar]

Zur heute (06.03.2017) vorgestellten Bilanz zur bisherigen Tätigkeit der Ombudsstelle für Kinder und Jugendliche sagt die sozialpolitische Sprecherin der Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Marret Bohn:

Kinder und Jugendliche, die in stationären Jugendhilfeeinrichtungen leben, haben seit einem Jahr eine Anlaufstelle, die sie in ihren Anliegen unterstützt. Wenn nicht alles rund läuft, ist ein offenes Ohr wichtig. Die unabhängige Ombudsstelle bietet dies an, sie unterstützt und berät die Ratsuchenden. Gute Erreichbarkeit und Anonymität gehören zur Arbeit dazu. Das ist ein gutes Konzept und die Bilanz der Bürgerbeauftragten bestätigt es.

Es war gut und richtig, die Ombudsstelle letztes Jahr einzurichten. Kinder und Jugendliche in Schleswig-Holstein nutzen dieses Angebot. Die Ombudsstelle hat sich bewährt.


[06.03.2017 | Kein Kommentar]

Zum Armutsbericht des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes sagt die sozialpolitische Sprecherin der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, Marret Bohn:

So viel Ungleichheit in einer Gesellschaft birgt sozialen Sprengstoff. Wir müssen jede Form von Armut konsequent bekämpfen. Dafür brauchen wir ein ganzes Maßnahmenpaket.

Die Antworten liegen auf dem Tisch: Wir Grüne wollen eine Kindergrundsicherung, denn uns sind alle Kinder gleich viel wert. Zur Bekämpfung von Altersarmut wollen wir die Grüne Garantierente als Basisabsicherung einführen. Für Alleinerziehende ist die Vereinbarkeit von Familie und Beruf besonders wichtig. Die Küstenkoalition hat sie in das Zentrum ihrer Familienpolitik gestellt. Wir haben viel Geld in Kitas und Familienzentren investiert und auf Bundesebene dafür gesorgt, dass Alleinerziehende steuerlich entlastet werden. Diesen Weg für Kinder und Familien und gegen Armut werden wir konsequent weitergehen. Die große Koalition in Berlin hat bei der Armutsbekämpfung zu wenig getan!